Psychotherapeut:

 

Psychotherapeuten haben eine umfangreiche psychotherapeutische Ausbildung oder ein Psychotherapiewissenschaft-Studium absolviert, manche haben zusätzlich auch Psychologie studiert. Es gibt in Österreich 23 anerkannte psychotherapeutische Methoden, wie beispielsweise die tiefenpsychologische Individualpsychologie oder Psychoanalyse, die kognitive Verhaltenstherapie, die systemische Familientherapie etc. Diese haben unterschiedliche Herangehensweisen und werden in verschiedenen Bereichen verstärkt angewendet. Psychotherapeutisch kann sowohl in Gruppen, als auch im Einzelsetting gearbeitet werden. Ob es sich um eine Kurzzeit- oder Langzeittherapie handelt, hängt nicht nur von der Methode, sondern auch vom Klienten und seinen Beschwerden beziehungsweise Bedürfnissen hab. Klienten können mit jeglichen Themen einen Psychotherapeuten aufsuchen: bei Depressionen, Ängsten, familiären Problemen, einer Essstörung, zur persönliche Entwicklung und vielem mehr. Auch die Häufigkeit der Sitzungen variiert, im Durchschnitt finden die Einheiten jedoch wöchentlich statt.

 

Psychologe:

 

Psychologen haben Psychologie studiert und arbeiten in unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen. Sofern Psychologen nicht zusätzlich auch Psychotherapeuten sind, führen nur Klinische- und Gesundheitspsychologen Gespräche, die am ehesten mit einer psychotherapeutischen Therapie vergleichbar sind. Jedoch arbeiten Klinische- und Gesundheitspsychologen meist in Klinken und Spitälern, weshalb die psychologische Begleitung eher kurzfristig stattfindet und weniger tiefgehend ist.

 

Ein Hauptaufgabenfeld von Klinischen- und Gesundheitspsychologen ist die Diagnostik. Das bedeutet, dass sie darin ausgebildet sind, anhand von Tests, eine Diagnose zu stellen. Dabei kann es sich beispielsweise um Intelligenztests, Depressionstests, ADHS-Tests und viele mehr handeln.

 

Auch gibt es Psychologen, die sich auf Sportpsychologie, Betriebspsychologie, Schulpsychologie oder Weiteres spezialisiert haben.

 

Psychiater:

 

Psychiater sind die einzigen dieser drei Berufsgruppen, die ein Medizinstudium absolviert haben und somit Ärzte sind und Medikamente verschreiben dürfen. Es gibt eine Vielzahl an Psychopharmaka Präparaten, die je nach Bedarf und Verträglichkeit in der passenden Dosierung individuell an den Patienten angepasst werden.

 

Studien bestätigen, dass es, sofern Psychopharmaka notwendig sind, am Wirksamsten ist, wenn eine medikamentöse Therapie mit einer Psychotherapie kombiniert wird.

Psychotherapeut, Psychiater, Psychologe

Isabella Simlinger, BA pth.          0676 965 34 56           Bergmillergasse 8/2/19, 1140 Wien           

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