ALLGEMEINE INFOS

Wirkfaktoren

 

Die zwei größten Wirkfaktoren einer Psychotherapie, sind zum einen Ihre Motivation, sich mit Ihren Themen zu konfrontieren und an sich zu arbeiten und zum anderen die Beziehung zwischen KlientIn und TherapeutIn. Daher ist es essentiell, dass Sie sich eine TherapeutIn suchen, bei der Sie sich wohlfühlen.

 

Kosten und Krankenkasse

 

Grundsätzlich gibt es drei Modelle:

1. Psychotherapeuten, die privat arbeiten und ihren Tarif selbst festlegen 

2. Volle Kostenübernahme durch die Krankenkasse (bei mir nicht möglich)

3. Kostenzuschuss durch die Krankenkasse (bei mir möglich).

Im dritten Fall übernimmt die Krankenkasse pro Einheit zwischen 28€ (Gesundheitskasse/ ÖGK) und 40€ (SVA/ SVS), sodass nur der Rest privat zu bezahlen ist. Dazu ist es notwendig, dass Sie nach dem Erstgespräch, und vor der zweiten Einheit, eine Überweisung vom Hausarzt holen und zusammen mit einem ausgefüllten Antrag bei der Krankenkasse einreichen.

 

Frequenz

 

Die Häufigkeit einer Psychotherapie variiert nach individueller Situation, im Durchschnitt finden einmal wöchentlich Einheiten statt, was sich jedoch auch im Laufe der Therapie ändern kann.

 

Dauer einer Psychotherapie

 

Die Dauer einer Psychotherapie ist ebenfalls je nach Methode und persönlicher Situation individuell. Geht es nur um ein aktuelles, kurzfristiges Thema, kann schon eine Kurzzeittherapie hilfreich sein. Je komplexer und tiefgehender die Themen sind, desto längerfristig ist eine Psychotherapie zu empfehlen, denn die Veränderungen sollen ja ebenso in der Tiefe passieren, sodass die Wirkung nachhaltig ist.

 

Psychotherapie Methoden

 

In Österreich gibt es 23 anerkannte Psychotherapie-Ansätze („Methoden“), unter anderem tiefenpsychologische Ansätze (zB Individualpsychologie, Psychoanalyse) - die sich mit dem Unbewussten auseinander setzen - Verhaltenstherapie, systemische Familientherapie etc. Tiefenpsychologische Ansätze eignen sich vor allem dann besonders gut, wenn Sie analytisch arbeiten und Gedanken, Gefühle und Verhaltensmuster verstehen und verändern möchte. Auch die Kindheit wird mit einbezogen, da diese prägend ist und sich auf die Gegenwart auswirkt. Bewusstmachung ist der erste Schritt zur Veränderung. Verhaltenstherapie hat sich beispielsweise bei der Bekämpfung von Ängsten besonders bewährt. Systemische Familientherapie bezieht auch Angehörige in die Therapie mit ein. Diese sind nur wenige Beispiele aus einem umfangreichen Angebot an psychotherapeutischen Methoden. Meine Spezialisierung ist jene der tiefenpsychologischen Individualpsychologie.

 

Schweigepflicht

 

Psychotherapeuten unterliegen der Verschwiegenheit, was bedeutet, dass sowohl Therapieinhalte, als auch Personendaten nicht weitergegeben werden dürfen.